SCHLUCHTEN. Ein theatraler Stadtspaziergang

SCHLUCHTEN 3 by C. Nolte RTWeb

Dienstag, 14. Juli 2015, 20 Uhr
Dienstag, 21. Juli 2015, 20 Uhr
Mittwoch, 22. Juli 2015, 19 Uhr
Freitag, 24. Juli 2015, 20 Uhr
Samstag 25. Juli 2015, 20 Uhr

Startpunkt: MVV-Haltestelle „Hultschiner Straße“. Gegenüber SZ-Verlagsgebäude München, Steinhausen
Reservierungen und Infos unter 0176/68421269 oder nyx@ratundtat-kulturbuero.de 

Mit: Gabriele Graf, Romana Herzog, Selina Herzog, Alexander Adler, Sami Herzog, Stefan Lehnen, Thomas Kitsche, Hubert Pollok und anderen.

Konzept & Regie: Dorothea Schroeder. Dramaturgische Beratung: Nina Gühlstorff. Dramaturgie: Katrin Dollinger. Ausstattung: Martin Käser. Technik: Max Lapper. Assistenz: Katharina Pößnecker, Nadine Wiedemann.
PR/Produktion: Rat&Tat kulturbuero.

SCHLUCHTEN ist ein theatraler Stadtspaziergang durch den Münchner Stadtteil Steinhausen. Entlang der Zamdorfer Straße, in etwa dort, wo heute ein Verlagsgebäude in den weiß blauen Himmel ragt, bestand in der Nachkriegszeit ein Landfahrerlager. Es gibt nur noch Wenige, die sich an die sogenannte „Zigeunerschlucht“ erinnern. Was ist mit den Menschen, die damals dort lebten, passiert? Und wie leben ihre Kinder und Enkel heute?

SCHLUCHTEN lässt deutsche Sinti und Roma zu Wort kommen. Familienoberhäupter, Mütter, Töchter und Söhne sprechen über die grundlegenden Dinge, die sie von der Mehrheitsgesellschaft, den Nicht-Zigeunern unterscheiden. Dazu gehören eine ganze Reihe traditioneller Werte, Normen und Schamgrenzen, die dem Konservativismus der bayerischen Landbevölkerung näher sind, als diese gemeinhin vermuten würde. Doch woher kommen unsere Vorurteile? Welche Rolle spielen die Bilder im Kopf? Sind die Unterschiede wirklich so groß? Und wie spielen die Erfahrungen der Vergangenheit, die systematische Diskriminierung, das Verbrechen der NS-Verfolgung und der unnachlässige Kampf um die Anerkennung als Minderheit in das aktuelle Verhältnis zwischen Sinti und Nicht-Sinti hinein?

SCHLUCHTEN macht authentische Geschichten und O-Töne zur Grundlage eines Stationentheaterstücks. Schauspieler, Münchner Sinti und Roma, sowie Anwohner des Viertels führen das Publikum von Ort zu Ort. Assoziative Fundstücke aus der Literatur, historische Quellen und virtuose musikalische Interventionen lassen eine vielschichtige Collage entstehen, die das Thema von verschiedenen Seiten beleuchtet. So werden die Zuschauer im Laufe des Rundgangs herausgefordert sich in einem kontroversen Dialog mit ihren persönlichen Klischees und Vorurteilen auseinanderzusetzen.

Eine Produktion von Dorothea Schroeder, Nyx e.V. Mit freundlicher Unterstützung der Landeshauptstadt München, Kulturreferat. Gefördert vom Fonds Darstellende Künste e.V. Kooperationspartner Mad House GmbH.

Hier geht’s zum Blog: https://dernyx.wordpress.com/blog/

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