PROJEKTE

KoNGOland

Im Dezember 2014 kooperierte der Nyx e.V. mit dem Theater Rampe in Stuttgart. Nina Gühlstorff, Thomas Rustemeyer und Laurenz Leky entwickelten das dokumentarische Stück KoNGOland über die Charity-Kultur der westlichen Welt. Aus Gesprächen mit deutschen Expats und Entwicklungs-zusammenarbeitern montierte Nina Gühlstorff den Text zu dieser Theaterstudie, Laurenz Leky ist NGO-Mitarbeiter, Entsendeor- ganisation, Expat, Aussteiger und Kulturbotschafter. Er betreibt Technologie-, Wissens- oder Bildungsexport, sammelt Hilfsgüter und Spenden und kennt die Transportwege in Richtung Global South. KoNGOland wurde u.a. vom Fond Darstellende Künste finanziert. Das Stück wurde zum Heidelberger Stückemarkt 2015 eingeladen.

http://theaterrampe.de/stuecke/king-kongo/

http://nachtkritik.de/index.php?option=com_content&view=article&id=10362:kongoland-rampe&catid=38:die-nachtkritik&Itemid=40

Rodeo-Festival

Das Festival der freien Münchner Theaterszene Rodeo wurde im Herbst 2014 erstmals vom Kulturreferat München und Nyx e.V. als Kooperationspartner durchgeführt. Dabei übernahm der Nyx e.V. sämtliche organisatorischen und administrativen Aufgaben, und wurde im Bereich Fundraising tätig.

Koranschule. Erkundungen im muslimischen Mannheim

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Das Stadtprojekt Koranschule. Erkundungen im muslimischen Mannheim wurde in Kooperation mit dem Nationaltheater Mannheim im Sommer 2012 realisiert. Ausgehend vom eigenen Halbwissen über den Islam in Deutschland, sprachen die Regisseurinnen Nina Gühlstorff und Dorothea Schroeder mit 50 Gläubigen aus 10 verschiedenen Moschee-Gemeinden und solchen, die ihren Glauben jenseits von Vereinen und Gruppierungen leben. Aus diesen Begegnungen entstanden Szenen und Monologe, die in Moscheen, Galerien, Privaträumen, in Taxen und auf der Straße gezeigt wurden. Neben drei Darstellern des Nationaltheaters sprachen unter- schiedlichste Mannheimer über ihren Glauben, demonstrierten Glaubens- praktiken und luden zum gemeinsamen Gebet ein. Junge Muslime führten die Zuschauer durch den Mannheimer Jungbusch und waren selbst überrascht, wie vielstimmig und disparat der Islam ist.

http://de.qantara.de/inhalt/projekt-koranschule-des-nationaltheaters-mannheim-intensivkurs-muslimisches-leben

http://www.rnf.de/mediathek/video/buhnenlichter-koranschule-feiert-am-mannheimer-nationaltheater-premiere/

SCHWARZWEISS

SCHWARZWEISS, ein Stück über den in Untersuchungshaft verbrannten Sierra Leoner Oury Jalloh, hatte im Juni 2011 in Dessau Premiere und wurde mit dem Anhaltischen Theater gemeinsam realisiert. Die Recherche für die Stückentwicklung fand nicht nur in Dessau und Sachsen-Anhalt statt, sondern führte das Team auch nach Westafrika. Das Stationentheaterstück versuchte nicht den – unaufgeklärten – Fall Oury Jalloh nachzuzeichnen, sondern nutzte das polarisierende Geschehen zum Gesprächsanlass über die großen Themen gesellschaftlichen Zusammenlebens wie Heimat, Identität, Rassismus, Humanität, Integration und Gewalt. SCHWARZWEISS wurde u.a. durch das Goethe-Institut und den Heimspiel-Fond der Kulturstiftung des Bundes finanziert.

Der Dritte Weg. Eine theatrale Demonstration

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Im Herbst 2009 hatte das Stationentheaterstück Der Dritte Weg. Eine theatrale Demonstration in Jena Premiere. Gefördert u.a. von der Kulturstiftung des Bundes und dem Freistaat Thüringen, wurden an 9 Spielorten Geschichten von Demonstranten von 1989 erzählt. Nach 70 Interviews mit Zeitzeugen und 30 an den Aufführungen beteiligten Jenensern, wurde subjektiv erlebte Geschichte mit all ihren Widersprüchen erlebbar. Der „Dritte Weg“, auf den damals so viele gehofft hatten, scheint mittlerweile weit entfernt, trotzdem erlebte der Zuschauer am Ende des Abends einen Ausblick in die Zukunft von Menschen, die heute die Gesellschaft ändern wollen. Der Dritte Weg wurde zum Festival Heim- spiel2011 der Kulturstiftung des Bundes als exemplarisches Heimspiel-Projekt eingeladen.

http://www.nachtkritik.de/index.php?option=com_content&view=article&id=3408&Itemid=40

Zu Gast in Mettmann

Zu Gast in Mettmann

Im Juni 2007 realisierten Nina Gühlstorff und Dorothea Schroeder das Stationentheaterstück Zu Gast in Mettmann – eine Rundfahrt durch eine ziemlich normale Kleinstadt im Westen Deutschlands. Neben drei Schauspielern, u. a. Laurenz Leky, beteiligten sich ca. 40 Migrantinnen und Migranten als Darsteller an dem Projekt. Nachdem das Team Menschen zum Thema „Gastarbeit und Fremdsein“ interviewt hatte, lernten die Mettmanner auf dieser Rundfahrt ihre alte und neue Heimat aus einer neuen Perspektive kennen. Zu Gast in Mettmann wurde von der Bezirksregierung Düsseldorf, der Stiftung Kreissparkasse Düsseldorf und privaten Sponsorengeldern finanziert.

Penelope – Wir bleiben!

Begrüßung, Frau v. KannenwurfPenelope Frau Wittenbecher 1Penelope Herr Kohorst 1Am Fluß, Forscherschwein

Im Sommer 2004 lebten Nina Gühlstorff und Dorothea Schroeder mit einem Team von 10 Leuten in Dorndorf/Sachsen-Anhalt (bei Naumburg/Saale, ca. 200 Einwohner), nahmen am Dorfleben teil und interviewten die Einwohner. Schwerpunkt waren Fragen nach dem persönlichen Heimatbegriff und den derzeitigen Migrationsverlusten der Region. Aus den gewonnenen Eindrücken und Geschichten entwickelten sie den Stationentheaterabend Penelope – Wir bleiben!, der in Wohnzimmern, Küchen, am Fluss, im Kaninchenstall, in Höfen, auf der Straße und in der Kirche spielte. Die Geschichten wurden sowohl von professionellen Schauspielern, als auch von den Dorfbewohnern selber erzählt.

Liste aller Nyx-Projekte

2004 Penelope – Wir bleiben! Stationentheaterstück / Dorndorf, Sachsen-Anhalt / Nina Gühlstorff, Dorothea Schroeder / gefördert u.a. vom Land Sachsen-Anhalt und der Lotto-Toto-Stiftung

2006 Schwer Vermittelbar Stückentwicklung / Pathos Theater München / gefördert vom Fond Soziokultur und dem Kulturreferat München / Dorothea Schroeder

2006 Große Freiheit – Eine Bar auf Zeit Soziokulturelle Performance / Groß Leuthen, Spreewald / Kooperation mit dem Hebbel Theater Berlin / Nina Gühlstorff und Dorothea Schroeder

2007 Zu Gast in Mettmann Stationentheaterstück / Mettmann / gefördert von der Bezirksregierung Düsseldorf und der Stiftung Kreissparkasse Düsseldorf / Nina Gühlstorff, Dorothea Schroeder, Laurenz Leky

2008 Elbindianer dokumentarischer Theaterstück / Staatsschauspiel Dresden / Nina Gühlstorff

2009 Der Dritte Weg. Eine theatrale Demonstration Stationentheaterstück / Theaterhaus Jena / Gefördert u.a. von der Kulturstiftung des Bundes und dem Freistaat Thüringen / Nina Gühlstorff, Dorothea Schroeder / Einladung zum Festival Heimspiel2011 in Köln

2011 STADT DER ZUKUNFT 1. Karlsruher Dramatikerfestival / Staatstheater Karlsruhe / Nina Gühlstorff, Dorothea Schroeder, Thomas Rustemeyer / Nina Gühlstorff inszeniert von der zukunft von Konstantin Küspert im Rahmen des Festivals

2011 SCHWARZWEISS Recherchestück / Kooperation mit dem Anhaltischen Theater Dessau / gefördert durch das Goethe-Institut und den Heimspiel- Fond der Kulturstiftung des Bundes / Nina Gühlstorff, Dorothea Schroeder

2012 Koranschule. Erkundungen im muslimischen Mannheim Dokumentarisches Theaterstück im Stadtraum zum Thema Islam / Koope-ration mit dem Nationaltheater Mannheim / Nina Gühlstorff, Dorothea Schroeder

2012 FREIRAUM. Eine soziale Skulptur Ein Kunst- und Erlebnisprojekt für Jugendliche / Stadt Pulheim / Nina Gühlstorff, Dorothea Schroeder, Thomas Rustemeyer und Laurenz Leky

2014 Rodeo-Festival München / in Kooperation mit dem Kulturreferat München

2014 KoNGOland Dokumentarisches Theaterstück / Stuttgart / In Koope- ration mit dem Theater Rampe Stuttgart / Nina Gühlstorff, Thomas Rustemeyer, Laurenz Leky / gefördert u.a. vom Fond Darstellende Künste / eingeladen zum Heidelberger Stückemarkt 2015

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